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Wann es Sinn macht, einen Kredit aufzunehmen

Kredite sind eine universelle Möglichkeit, wenn man finanzielle Engpässe überwinden oder durchaus kostenintensive Anschaffungen finanzieren möchte. Am Ende geht es nämlich nicht nur darum, dass man mit einem Kredit das neue Auto oder Haus finanziert – heute werden Kredite auch für Urlaube oder auch für Elektronik- wie Luxusartikel aufgenommen.

Kredite sind so günstig wie noch nie

Die Niedrigzinspolitik, die schon seit Jahren von Seiten der EZB verfolgt wird, hat die Kredite so billig wie noch nie werden lassen. Schlussendlich liegt der Europäische Leitzinssatz seit Anfang 2016 bei 0,0 Prozent. Doch auch wenn man Kredite schon fast zum Nulltarif bekommt, so muss doch die Frage beantwortet werden, wann es tatsächlich Sinn macht, eine Finanzierung aufzunehmen. Bevor man sich nämlich für einen Kredit entscheidet, sollte man ein paar Faktoren berücksichtigen: Wie hoch ist das monatliche Einkommen, wie hoch soll die Kreditsumme sein und welche Laufzeit wird von Seiten des Kreditnehmers angestrebt? Das heißt, es geht zuerst einmal um die Erstellung einer Einnahmen-Ausgaben-Liste, sodass recht schnell herausgefunden werden kann, wie viel Geld im Monat für die Kreditrate übrigbleibt. Zudem geht es auch darum, wie lange die Laufzeit sein soll – die hängt natürlich auch von der gewählten Kreditsumme ab. Tipp: Je kürzer die Laufzeit, umso günstiger wird am Ende der Kredit; auch wenn der Leitzinssatz bei 0,0 Prozent liegt, so heißt das nicht, dass von Seiten der Banken keine Zinsen für die Finanzierung verlangt werden!

Alte Kredite umschulden

Folgt man den Ergebnissen einer Umfrage des Branchenfachverbands, so werden die meisten Kredite für einen neuen Wagen aufgenommen – es spielt hier jedoch keine Rolle, ob es sich um ein gebrauchtes oder neues Auto handelt. Auf den nächsten Plätzen stehen typische Haushaltsgegenstände; weit vorne ist auch die Umschuldung. Da man vor Jahren noch weitaus schlechtere Konditionen für einen Kredit angeboten bekommen hat, so macht es heute durchaus Sinn, wenn die alte Finanzierung mit einem neuen Kredit abgelöst wird, der in Zeiten der Niedrigzinspolitik vereinbart wurde.

Kredite vergleichen

Wer einen Kredit aufnehmen will, der sollte im Vorfeld einen Kreditvergleich durchführen und dabei auf Zinssatz, Gebühren wie auch auf die Gesamtkosten achten. Auch Kredit Testsieger, die im Zuge diverser unabhängiger Tests gekürt wurden, sollte man in den Vergleich miteinfließen lassen.

Der Broker Interactive Brokers (U.K.) Limited hat seinen Europäischen Sitz in London und ist durch die “Financial Conduct Authority” autorisiert. Die Lizenznummer ist 208159. So gelten im Ernstfall EU – Richtlinien. Das hat für den Trader den Vorteil, dass er sich sicher sein kann, dass die Kundengelder auf einem separaten Konto gelagert werden und nicht auf einem Konto, zusammen mit dem Geschäftsgeld. So ist das Geld der Trader im Falle eines Bankrotts von Interactive Brokers gesichert.
Ein weiterer Aspekt der die Relevanz der Trader für Interactive Brokers unterstreicht, ist die Risikowarnung, die deutlich auf der Webseite kommuniziert wird. Denn natürlich kann es sein, dass Trader ihr gesamtes Geld beim digitalen Handel mit Wirtschaftsgütern verlieren.
Interactive Brokers bietet den Handel mit allen gängigen Anlageklassen sowie Aktien, Indices, Rohstoffen und dem volatilen Handel mit Währungspaaren an. Wenn Trader eine Option erfolgreich platzieren können sie bis zu 70% Rendite bekommen. Das ist im Vergleich zu anderen Brokern nicht viel, allerdings sind die Kosten bei Interactive Brokers auch laut einer kürzlich veröffentlichten Bewertung von Barron´s, die niedrigsten Gebühren im Bereich Margin. Wenn die Renditen und die Kosten also vergleichsweise niedrig sind, muss Interactive Brokers bei anderen Aspekten positiv abschneiden.

Die Handelsplattform

Trader, die bei Interactive Brokers handeln benötigen die „Traders Workstation“. Das ist eine speziell von Interactive Brokers zur Verfügung gestellte Software, die über zwei Skins verfügt. Die „Mosaic“ und die „Advanced Order Management“ Arbeitsfläche. Erstere erlaubt einen pragmatischen Zugang zu allen wichtigen Menüpunkten, wie das Order Management. Die Advanced Order Management Arbeitsoberfläche bietet neben den wichtigsten Menüfunktionen auch Algorithmen an, wodurch erfahrene Trader einen noch spannenderen Handel erleben.
Für Trader, die sich erst einmal mit dem Handel vertraut machen möchten ohne dabei durch weitere Grafiken und Zahlen abgelenkt werden wollen, eignet sich der Web Trader. Dieser ist eine Web Anwendung, wodurch Trader in einem schlanken Design, Trades abschließen können.
Eine weitere technische Besonderheit bieten die Schnittstellen, an denen Erweiterungen für Interactive Brokers angeschlossen werden können. Dabei können Trader ihre eigenen Handelsinstrumente entwerfen und von der zur Verfügung gestellten Struktur von Interactive Brokers profitieren. Das ist auch möglich, wenn keine Programmierkenntnisse vorhanden sind: Trader nutzen dann das Smart Routing von Interactive Brokers. Dabei werden Tradern die günstigsten Aktienkurse präsentiert und diese sogar automatisch gehandelt. Darüber hinaus können Trader auch auf verschiedenen mobilen Endgeräten Handel betreiben via einer App für iOS, Android und Blackberry.
Ein weiterer positiver Aspekt von Interactive Brokers ist, dass mittels einem Paper Trader Account verschiedene Tools getestet werden können. Dabei handelt ein Trader in einer fiktiven Marktumgebung und kann so seine Strategien testen und generell den digitalen Handel mit binären Optionen besser kennenlernen.
Der ausgereiften Technik steht Verbesserungspotenzial bezüglich der Internetseite von Interactive Brokers gegenüber. So sind wichtige Informationen, wie zum Beispiel die Bedingungen zur Nutzung des Brokers in englischer Sprache verfasst. Hier besteht als noch Nachholbedarf, welcher aber die positiven Aspekte von Interactive Brokers nicht übertrifft.

Kontoeröffnung

Die Kontoeröffnung ist schnell erledigt. So wurde für diesen Bericht eine Zeit von knapp fünf Minuten gebraucht um ein Konto zu eröffnen. Positiv anzumerken ist dabei, dass Familien, Unternehmen oder Einzelpersonen ihr eigenes Konto eröffnen können. Das macht diesen Broker für noch mehr Personen interessant, die beispielsweise von einem Familienmitglied lernen möchten, um hinter selbst erfolgreich Trades zu platzieren. Bei der Anmeldung muss eine Mindesteinlage von 10,000 USD getätigt werden. Zudem muss jede Anlageklasse 100 mal gehandelt werden. Das bedeutet für Trader, dass wenn ein Trade eine Mindesthandelssumme von 100 USD beträgt, sie mindestens 10,000 USD einzahlen müssen. Interessant ist hier ebenfalls, dass Interactive Brokers noch einmal explizit kommuniziert, dass Händler ein sehr gutes Fachwissen benötigen. Das zeigt, dass das Wohlergehen der Trader für Interactive Brokers sehr wichtig ist.

Kundenservice

In diesem Review über Interactive Brokers ist natürlich auch der Kundenservice ein wichtiger Aspekt. Hier zeigt sich, dass Interactive Brokers sehr viel für seine Trader macht. So bietet der Broker Webinare, ein Glossar für Trader und sogar einen Wahrscheinlichkeit Kurs an. Letzterer kann Tradern immer die letzte Sicherheit geben, wenn es um die Platzierung eines Trades geht. Und so ist dieses Tool eine sehr wichtige Entscheidungshilfe für Trader. Ebenso ist positiv anzumerken, dass Interactive Brokers ein Dokument zur Verfügung stellt, wo Trader sehen können, wen sie bei welchem Problem wie zu kontaktieren haben. So wird die Kommunikation zwischen Broker und Trader effektiv gehalten und Trader können sich sicher sein, dass ihr Anliegen an der richtigen Stelle bearbeitet wird. Das schützt vor möglichen Frust und verkürzt die Bearbeitungszeit.
Informationen zum Anbieter Interactive Brokers
+Reguliert durch EU – Richtlinien
+ Niedrige Margin Gebühren
+ Technisch ausgereifte Handelsumgebung
+Mobiler Handel auch für Blackberry
+Demokonto
+Umfangreicher Kundenservice
+Umfangreiches Lernmaterial
– Jede Anlageklasse muss mindestens 100 mal gehandelt werden
– Wichtige Texte in englischer Sprache

Fazit

Dieser Erfahrungsbericht zu Interactive Brokers hat gezeigt, dass es ein regulierter Broker ist, wodurch im Ernstfall EU – Richtlinien angewandt werden. Das Verhältnis von Renditen und Kosten ist vielleicht nicht das Attraktivste aber Interactive Brokers ist ein technisch sehr ausgereifter Broker mit vielen Zusatzfunktionen, wie dem Kurs zur Wahrscheinlichkeitsrechnung und der eigenen Handelsplattform mit beispielsweise zusätzlichen Algorithmen. Darum ist Interactive Brokers eher für erfahrene Trader interessant, die zu dem über die nötigen finanziellen Mittel verfügen. Denn laut den Nutzungsbedingungen muss jede Anlageklasse mindestens 100 mal gehandelt werden. Das sollten Trader bedenken. Ansonsten ist negativ nur aufgefallen, dass einige Texte noch in englischer Sprache sind, im Allgemeinen der Broker aber ein positives Bild abliefert.